Meine Ziele

Menschenrechte als Basis für echte Integrationspolitik

Ich möchte mich für Menschen stark machen, deren Stimmen zu oft überhört werden, weil sie nicht durch eine wirkmächtige Mehrheitsgesellschaft vertreten werden. Im aktuellen gesellschaftlichen Diskurs werden Neuzugewanderte immer häufiger pauschal zum Problem erklärt, dessen Lösung durch neue Härten in der Migrationspolitik behoben werden soll. Ich bin überzeugt davon, dass der beste Weg für die Behebung tatsächlicher migrationsbedingter Probleme eine Integrationspolitik ist, deren Ziel es ist, Neuzugewanderten schnell ein selbstbestimmtes, unabhängiges Leben zu ermöglichen. Dies würde gleichzeitig dem gravierenden Arbeitskräftemangel entgegenwirken. Ich möchte meine Kraft einsetzen, um konstruktiv für Integration und mit großer Beharrlichkeit für die Wahrung der Menschenrechte aller Menschen zu arbeiten.

Konsequenter Klimaschutz: Als Gemeinschaftsaufgabe für Gegenwart und Zukunft

Sachsen braucht jetzt immense Kraftanstrengungen in Richtung Klimaneutralität und vernünftige Entscheidungen, um die schon heute spürbaren Auswirkungen des Klimawandels auf Natur und Mensch abzumildern.  Das ist besonders dringend für Menschen, die aufgrund von Alter, Erkrankung, gesundheitlicher Einschränkung oder sozialer Situation besonders verletzlich sind. Sie können sich vor den Krisen unserer Zeit am wenigsten schützen. Konsequenter Klimaschutz bedeutet für mich immer auch Gesundheitsschutz und soziale Gerechtigkeit. Es ist bemerkenswert, wie offen Menschen für Umweltschutz sind, wenn es um die Wiese in ihrem Wohngebiet geht und wie verfestigt die Anti-Grünen-Fronten sind, wenn es um Klimaschutz geht, der auf die Verantwortung für ein gemeinsames Morgen abzielt. Hier sehe ich hohe kommunikative Barrieren. Ich möchte mehr Kommunikationskanäle öffnen, die verfestigte Fronten durchbrechen. Klimaschutz geht nur im Miteinander mit möglichst vielen Menschen. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass uns das sächsische Miteinander für Klimaschutz in Zukunft noch besser gelingt.

Vielfalt und Gleichberechtigung: Gleiche Chancen und wirksamer Schutz für alle

Als Menschenrechtspartei stehen wir als BÜNDNISGRÜNE auch für eine Gesellschaft des gleichberechtigten Miteinanders aller Geschlechter. Als Mutter von drei Kindern sehe ich, wie insbesondere in der Bildung immer noch überholte Rollenbilder wirkmächtig sind. Hier gibt es viel zu tun. Auch für die Rechte von queeren Personen muss weiterhin gestritten werden. Es geht um die Veränderung von diskriminierenden Strukturen und den Schutz vor Hass und Gewalt. Als Feministin aus tiefster Überzeugung werde ich mich weiterhin für eine vielfältige und faire Gesellschaft einsetzen, in der alle sicher und erfolgreich sein können.

Demokratieschutz: Faschismus bekämpfen, Menschen schützen

Ich sorge mich um unsere Demokratie. Die Bedrohung der Demokratie durch das Erstarken der AfD ist richtig gefährlich. Bedrohte Demokratie – das klingt abstrakt, ist aber erschreckend konkret. Konkret gefährlich für Migrant*innen, die um ihre Grundrechte gebracht werden sollen, konkret gefährlich für queere Personen, die mindestens Schutzräume verlieren würden, konkret gefährlich für uns alle, denn Klimaschutz ist mit einer AFD, die den Klimawandel leugnet, nicht möglich. Aus Gesprächen mit Menschen hier in Chemnitz weiß ich: Ich bin mit dieser Sorge nicht allein. Und ich weiß auch, es gibt viele Menschen, die genau wegen dieser Ängste auf uns BÜNDNISGRÜNE zählen. Denn wir sind die verlässliche Brandmauer gegen Rechts – im Alltag und in den Parlamenten. Als Antifaschistin arbeite dafür, diese Brandmauer zu stärken und biete Demokratiefeind*innen die Stirn, wo immer es nötig und möglich ist. Gleichzeitig setze ich mich dafür ein, dass durch gute Lebensbedingungen und eine gerechte, solidarische Gesellschaft, mehr Menschen positive Demokratierfahrungen machen, anstatt Faschist*innen hinterherzulaufen.